„INDIEN“

Tragikomödie von Josef Hader & Alfred Dorfer

Zum Inhalt: Zwei grundverschiedene Kontrollore des Hotel- und Gastgewerbes schließen im Außendienst tiefe Freundschaft: Wer kennt nicht die gleichnamige Verfilmung des Theaterstücks von/mit Josef Hader und Alfred Dorfer? Seit der Uraufführung 1992 wurde das lebensbejahende Stück an vielen namhaften Bühnen im In- und Ausland gespielt. Es wirft grundlegende Fragen des Lebens auf und begegnet ihnen mit Humor, Leichtigkeit und Tiefgang – ein absolutes Juwel der österreichischen Gegenwartsliteratur und ein Klassiker an Zitaten und Situationen.

„Nach Indien kommen Fellner und Bösel, weil ihre Provinztour im Grunde die ganze Welt enthält – kulinarisch und existenziell. […] Der ganze Reichtum des Stücks ist zutiefst österreichisch und gründet wesentlich auf der Sprache – was immer dem sehr betulichen Fellner und dem etwas verwahrlosten Bösel begegnet, wird einer Suche nach der Wortherkunft unterzogen. Warum denkt man eigentlich über den Ursprung von Namen wie ‚Sauce Tartare’ so selten nach? […] Fellner und Bösel überwinden die größte mögliche Differenz: die zwischen Männern, die einander zuerst nicht leiden und dann nicht mehr ohne einander sein können. Wichtiger noch: Widergeburt ist eine globale Sache, sie kompliziert sogar die Ausländerfeindlichkeit und vereinfacht das Zusammenleben. Jeder kann ja alles sein. […] Bösel überlebt nur, indem er ein neuer Mensch wird. Sein Freund geht ihm am Ende voraus, in die große Welt des Unbekannten, die Bösel niemals allein entdeckt hätte.“ (Bert Rebhandl im „Standard“)

Spielberatung: Patrick Steinwidder

Aufführungstermine 2018

immer Mittwoch 20:00 Uhr

11. und 18. April,
2., 9 und 23. Mai, 6. Juni
26. September, 10. und 24. Oktober,
7. und 21. November